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Hochwärmegedämmte Glasfassade

Bodentief, über Eck oder bis zum Dachfirst – Glasfassaden am Haus werden immer größer. „Moderne Glassysteme müssen den Energiesparverordnungen nach DIN entsprechen und das bedeutet, dass sie kaum noch Wärme verlieren. Bei vielen Bau- und Sanierungsprojekten stehen lichtdurchflutete und transparente Außenhüllen aktuell maßgeblich im Mittelpunkt“, weiß Dennis Schneider, Geschäftsführer der SUNFLEX Aluminiumsysteme GmbH. Er stellt vor, was möglich ist und worauf Bauverantwortliche achten sollten.

Moderne Rahmenbedingungen

Bevor es um Designfragen geht, gilt es zunächst technische Anforderungen zu definieren. Dazu gehören beispielsweise Maße, Elementanzahl, Verglasung sowie Widerstand gegen Einbruchschutz, Luftschalldämmung und Luftdurchlässigkeit. „Durch bestimmte Entscheidungen wie die Größe der gesamten Glasfront und einzelner Systemelemente oder ob diese beispielsweise gar nicht, zu einer oder zu zwei Seiten zu öffnen sein sollen, ergeben sich bestimmte Anforderungen an Statik und Sicherheit“, verdeutlicht Dennis Schneider. Dabei schreitet die Marktentwicklung stetig weiter voran. Waren hochwärmegedämmte Bauelemente mit drei Scheiben vor Jahren noch extrem dick, zeichnen sich neuere Glassysteme wie das SF 75 und SF 75c trotz einer 3-fach Verglasung durch schlanke Bautiefen zwischen 75 und 95 Millimetern aus. „Eine hochwertige Verarbeitung des Glas-Rahmen-Verbundes sowie des Verbundes zwischen Flügel und Blendrahmen ist wichtig für den Widerstand gegen Einbruch und Aspekte wie Luftschalldämmung und Luftdurchlässigkeit“, sagt Schneider. Gegen Einbruch sollten Glassysteme mit der Resistance Class 2 oder nach alter Kategorisierung Widerstandklasse 2 ausgezeichnet sein. Hier liegen beispielsweise Beschlagteile verdeckt in den Profilen, was ein Aufhebeln oder Herausschlagen erschwert. Mit einem Richtwert von 36 Dezibel nach DIN EN ISO 140-3 reduzieren Fenster und Türen Schall und Außengeräusche schon erheblich.

Energieeffizient und pflegeleicht

Moderne Bauprojekte zeichnen sich zudem durch ihre großen Energiesparpotenziale aus. Dazu müssen die Glaselemente hohen Anforderungen gewachsen sein. Denn mittlerweile liegen die Höchstwerte für den sogenannten Wärmedurchgangskoeffizient bei Niedrigenergiehäusern bei 1,0 und bei Passivhäusern bei 0,8 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m2k). „Trotz sicherheits- und energietechnischer Vorgaben bieten moderne Systeme viele Möglichkeiten, sie in der optischen Form ganz nach den individuellen Wünschen anzupassen“, erklärt Dennis Schneider. Ob unterschiedliche Farben von Flügel- und Blendrahmen, aufgesetzte oder eingelassene Bodenschienen oder die Öffnungsrichtungen der Flügel, Eigenheimbesitzer entscheiden dies selbst. SUNFLEX setzt dabei bei allen Falt-Schiebe-Systemen auf Aluminium. „Das Material ist beständig, leicht zu pflegen, formstabil und rostet nicht. Wer trotzdem nicht auf den wohnlichen Werkstoff Holz verzichten möchte, kann eine innenliegende hinterlüftete Holzverkleidung wählen“, informiert Dennis Schneider. Damit die Handhabung von Falt-Schiebe-Systemen im Alltag problemlos funktioniert, sollten die Laufrollen bei hohen Flügelgewichten aus Edelstahl bestehen. So ist ein leichtgängiges und geräuscharmes Bewegen möglich.